Archäologischer Lageplan  Für die Dokumentation werden  Sonartechnologie und hochauflösende  optische Video- und Bildkameras  eingesetzt. Ziel ist es, das Titanic-  Wrack als dreidimensionales Modell  sowie akustisch erfahrbar zu machen.  Außerdem soll ein archäologischer  Lageplan erstellt werden, dessen  Methodik auch der Dokumentation  anderer Schiffswracks zugute käme  und womöglich zudem Möglichkeiten  für ihre Konservierung aufzeigt.    Am 14. April 1912, vor fast hundert  Jahren, kollidierte der britische  Luxusdampfer "Titanic" auf dem Weg  nach New York mit einem Eisberg und  sank. Mehr als 1.500 Menschen  starben. Erst 1985 wurde das Wrack  gefunden. 1997 lenkte der Oscar-  prämierte Hollywood-Film mit Kate  Winslet und Leonardo di Caprio erneut  die Aufmerksamkeit auf das tragische  Schiffsunglück. Begleitend zu einer  neuen Expedition, die das Wrack seit  August gemeinsam mit verschiedenen  Forschungspartnern erkundet, ist eine  atmosphärische Website entstanden.  Sie soll dazu beitragen, die "Titanic"  virtuell wiederzuerwecken und ihren  Zustand zu dokumentieren. Denn ihr  Stahl wird von Mikroben zersetzt,  einige Experten fürchten den baldigen  Zerfall.    Der Klick auf den  Menüpunkt "Schiff"  führt Sie hinab auf  schwindelerregende  3.803 Meter unter dem  Meeresspiegel. Der  Epos umfasst Videos,  Modelle und Echtzeit-  Berichterstattung..